Nachrichten und Bilder aus der Ukraine lassen viele Menschen fragen, wie sie aktiv helfen können.

Am einfachsten und effektivsten geht es mit einer Geldspende an eine Organisation, die schon Erfahrung mit Krisensituationen hat und schnell vor Ort die nötigen Güter einkauft. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist eine verlässliche evangelische Organisation, die Spenden sind steuerlich absetzbar. Sie finden alle Informationen auf der verlinkten Seite und können auch online spenden.

Laut Informationen aus dem ungarisch-ukrainischen Grenzgebiet sind im Moment Geldspenden deshalb effektiver, weil die Lebensmittel und andere Güter meistens vor Ort günstiger sind, als in Österreich, dazu kommt noch, dass so Transportkosten gespart werden können. Das, was gerade notwendig ist, ändert sich oft von Stunde zu Stunde. Auch die Lagerung ist schwierig und nicht überall gelöst. Falls jemand trotzdem Sachspenden geben möchte, ist darauf zu achten, dass statt gemischten Paketen, wo von allem etwas dabei ist, eher Pakete sinnvoll sind, die nur eine Sorte von Waren beinhalten, z.B. nur Babywindeln oder nur Getränke. So ist die Verteilung leichter und die Freiwilligen können sich um die Menschen kümmern statt die Inhalte der Hilfspakete zu organisieren.

Neben dem Geben sind auch Gebete wichtig. Sie finden auf der Seite der Gemeinschaft Evangelischen Kirchen in Europa finden Sie Gebete für den Gottesdienst oder für den persönlichen Gebrauch. Diese Gebete wurden von VertreterInnen der betroffenen Kirchen verfasst und es gibt auch Hintergrundinformationen zum Nachlesen.

Danke, dass auch Sie für den Frieden aktiv werden. Der Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben verbindet uns miteinander jenseits der Nationalität oder Staatsbürgerschaft.

 

Grafik: EKD